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Stefan beim kambodschanischen Tischtennis Präsidenten- ein Bericht von Michael Scholten


TTV-Vorsitzender Stefan Scholten besucht Tischtennisspieler in Kambodscha

Stefan Scholten, Vorsitzender des TTV Rees-Groin, setzt sich auch im Urlaub für den Tischtennissport ein. Im Rahmen einer dreiwöchigen Kambodscha-Reise überzeugte sich der 42-jährige Reeser in Phnom Penh vom aktuellen Stand des Tischtennissports im südostasiatischen Königreich. Oknha Rat Sokhorn, Präsident der „Cambodian Table Tennis Federation“ (CTTF), und Sun Sothearith, Generalsekretär des CTTF, begrüßten Stefan Scholten, der auch stellvertretender Kreisjugendwart am Niederrhein ist, im Olympischen Stadion der Hauptstadt.

Im Gepäck hatte Scholten Trikots vom TTV Rees-Groin sowie Tischtennisschläger und viele weitere Andro-Produkte, die von der Firma Schöler & Micke als Spende für junge Sportler in Kambodscha zur Verfügung gestellt worden waren.

                                                                                                          Foto: Michael Scholten

Stefan Scholten (3. von links) bekam von CTTF-Präsident Oknha Rat Sokhorn (3. von rechts) und CTTF-Generalsekretär Sun Sothearith (2. von links) einen Wandteller mit einer Ansicht des kambodschanischen Weltkulturerbes Angkor Wat überreicht. Scholten revanchierte sich mit Trikots, Tischtennisschlägern und Andro-Produkten der Firma Schöler & Micke.


„Ich war angenehm überrascht von der professionellen Organisation und der hochwertigen Ausrüstung des Tischtennissports in Kambodscha“, sagt Scholten. Nach dem Völkermord durch die kommunistischen Roten Khmer, die von 1975 bis 1979 unter ihrem Diktator Pol Pot fast zwei Millionen Landsleute umbrachten, wurde der Tischtennissport ab 1979 langsam wieder in Kambodscha eingeführt. Seit 1982 finden mit Unterstützung der Regierung jährlich nationale Meisterschaften statt, an denen Tischtennisvereine aus bis zu elf Provinzen teilnehmen. 2010 fanden in Kambodscha, das noch immer zu den ärmsten Ländern der Welt gehört, die 16. Südostasiatischen Tischtennismeisterschaften mit Spielern aus zahlreichen Ländern statt.
Beeindruckt zeigte sich Stefan Scholten von der Trainings- und Turnierhalle in Phnom Penh. Als Anbau des 1964 eröffneten Olympischen Stadions (in dem entgegen seines Namens nie Olympische Spiele ausgetragen wurden) bietet die Halle den Sportlern dermaßen viel Platz, dass sich die Tischtennisspieler das Gebäude mit Tae-Kwon-Do-Kämpfern teilen. Zudem freute sich der Gast vom Niederrhein darüber, dass Deutschlands bester Tischtennisspieler Timo Boll auch in Kambodscha kein Unbekannter ist: „An den Wänden hingen seine Poster, und auch in meinen Gesprächen mit den kambodschanischen Spielern fiel überraschend oft der Name Timo Boll.“


Auf diesem Weltklasseniveau möchte CTTF-Präsident Oknha Rat Sokhorn in Zukunft auch Sportler seines Landes sehen. „Aktuell verfügt Kambodscha über circa 20 Tischtennisspieler, die das Talent für eine internationale Karriere haben, sofern sie ausreichend gefördert werden“, sagte Okhna Rat Sokhorn, der von 1981 bis 1987 ungeschlagener Champion im Königreich war, im Gespräch mit Stefan Scholten. Der TTV-Vorsitzende stellte Partnerschaften zwischen deutschen und kambodschanischen Vereinen in Aussicht und regte die Förderung einzelner Clubs und Sportler durch Geld- oder Sachspenden an. Die Vermittlung soll künftig über Scholtens Bruder Michael laufen, der in Kambodscha lebt und für die Schweizer Agentur Lolei Travel Asien-Reisen organisiert. 
Stefan Scholtens Besuch bei der „Cambodian Table Tennis Federation“ fand auch Niederschlag in den nationalen Medien. Der größte Privatsender des Landes, Cambodia Television Network (CTN), sendete in den Hauptnachrichten einen Fernsehbeitrag, die größte Tageszeitung, die Phnom Penh Post, widmete dem Gast vom Niederrhein ein halbe Seite im Sportteil ihrer Montagsausgabe.

 

Weitere Impressionen: Quelle: Michael Scholten

 

In der Tischtennis-Halle des Olympischen Stadions von Phnom Penh posierte Stefan Scholten für ein Gruppenbild mit Spielern und Trainern der CTTF.


Auch die nationalen Medien interessierten sich für den Besucher aus Deutschland. Die Tageszeitung Phnom Penh Post und der private Fernsehsender CTN schickten Redakteure, Fotografen und Kamerateams.

 


Rund 25 junge Spieler des TTV Rees-Groin hatten ihr Gruppenbild signiert, das Stefan Scholten als Geschenk an den CTTF-Vorstand überreichte.


Beim Interview mit der kambodschanischen Tageszeitung Phnom Penh Post übersetzte Sarin En (Mitte), der in den 80er Jahren in Jena arbeitete und heute als deutschsprachiger Beamter für die Touristenpolizei in Phnom Penh arbeitet.


Stefan Scholten zeigte sich gleichermaßen von der Trainingshalle und von der Ausrüstung des CTTF beeindruckt.


In der Phnom Penh Post erschien nach Stefan Scholtens Besuch dieser große Zeitungsartikel – verfasst in Khmer.

 


Der Wandteller, den Stefan Scholten in Phnom Penh erhielt, zeigt  das kambodschanische Weltkulturerbe Angkor Wat. Das Geschenk soll bald in der Trainingshalle des TTV Rees-Groin ausgestellt werden, zusammen mit Fotos und Zeitungsartikeln.

 


Die Heimat des CTTF ist das Olympische Stadion in Phnom Penh. Die Hauptarena des 1964 eröffneten und von Kambodschas Stardesigner Vann Mollyvann (*1926) entworfenen Sportkomplexes bietet 50.000 Zuschauern Platz.

 

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