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Tolle Erlebnisse für das Reeser PingPongParkinson-Quartett

NRZ-Bericht vom 23.05.2024 (Michael Schwarz)

Rees. Vier Spielerinnen vom TTV Rees-Groin gehen bei den 4. German Open in Nordhorn an die Platten. Andrea Köster holt im Mixed Bronze.

Mit vielen tollen Eindrücken kehrten vier Spielerinnen vom TTV Rees-Groin von der vierten Auflage der PingPongParkinson German Open zurück. Überrascht wurde das Quartett beim Turnier vom Besuch des Präsidenten des Westdeutschen Tischtennis Verbandes. Helmut Joosten, der ebenfalls aus Rees stammt, war zusammen mit seiner Frau nach Nordhorn gereist. Sie schauten sich mehrere Spiele an und waren von der Stimmung bei der international offenen Deutschen Meisterschaft im Tischtennis für Personen mit Parkinson sehr beeindruckt.

Besuch von Helmut Joosten und David Monzo

Auch der Besuch von David Monzo, Trainer der Bocholter PPP-Gruppe, erfreute die Reeser Spielerinnen. Das Trainingsangebot von TuB Bocholt wurde vor dem Wettkampf als zusätzliche Trainingseinheit genutzt und sehr geschätzt.

Ein großes Dankeschön des Quartetts geht zudem an Angela Stevens, die erneut den Weg für eine PPP-Veranstaltung auf sich genommen hat, um gemeinsam mit Piet Salingré zu coachen, zu begleiten, aber auch zu motivieren und zu trösten.

Gelungene Premiere von Sieglinde Hergarden

Auch sportlich gab es positive Erlebnisse: Andrea Köster und ihr Mixed-Partner Ingo Schnittker vom SC Spelle-Venhaus holten eine sensationelle Bronzemedaille. Eine weitere starke Leistung war der zweite Platz in der Trostrunde von Sieglinde Hergarden bei ihrer ersten Turnierteilnahme. Des Weiteren waren Petra Seegers-Wilmsen und Gabi Salingré aktiv.

Emotionaler Leserbrief

Petra Seegers-Wilmsen bedankte sich nach dem Turnier mit einem emotionalen Brief bei den Organisatoren und den vielen freiwilligen Helfer und Helferinnen der German Open: „Was war das bitte für eine großartige Veranstaltung? Viel Erfolg haben sie mir gewünscht. Und wer mich hat spielen sehen, dem muss sofort aufgefallen sein, dass ich eine blutige Anfängerin bin. Und dennoch hatte ich jetzt schon wahnsinnigen Erfolg. Bei PingPongParkinson ist der Erfolg nämlich viel mehr als nur gewinnen: Menschen zu treffen, die mit den gleichen Herausforderungen zu kämpfen haben, jeden einzelnen Punkt zu feiern, Spaß zu haben und dankbar zu sein, für diese großartige Gemeinschaft und für die wunderbaren Freundschaften. Ich habe in zwei Tagen nur ein Spiel gewonnen und war doch so erfolgreich. Ich sage 1000 Mal Dankeschön für diese Zitterpartie der besonderen Art.“